Verleihung des Dr. Murjahn-Förderpreises an Frank Oswald
 
 

 

Dr. Murjahn-Förderpreis 2016 verliehen

 

Beim Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin werden Malermeister und Pädagogen ausgezeichnet

 

BERLIN. Preisträger beim Dr. Murjahn-Förderpreis 2016 sind die Malermeister Frank Oswald, Michael Heil und Frank Kudraß sowie die Berufsschullehrerinnen Katrin Graf und Henriette Fritzke.

 

 

Chancen der Digitalisierung nutzen

Vor zahlreichen Honoratioren des Malerhandwerks, Repräsentanten der Landesinnungsverbände und des Bundesverbandes erhielten Frank Oswald (Adam Oswald GmbH, Geisenheim) und Michael Heil (Erfolg im Handwerk, Landstuhl) den Dr. Murjahn-Förderpreis für das Projekt „Fit für die Zukunft – eBusiness Tools und Geschäftsprozesse für Maler- und Lackiererbetriebe“.

Das Projekt begann mit der Idee, die Wertschöpfungskette im Unternehmen Oswald zu analysieren und zu optimieren. Die Aufgabe bestand darin, Arbeitsabläufe auf der Baustelle prozessorientiert vorzubereiten, damit die Mitarbeiter alle relevanten Daten direkt digital erfassen können. Die Umsetzung des Projekts fördert die Selbstorganisation und stößt Verbesserungen an. Digitale Geschäftsprozesse helfen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen und fördern letztlich deren Produktivität.

Die EDV-Instrumente und die systematisch strukturierte Aufarbeitung gemeinsam mit Mitarbeitern der Firma Oswald sorgen für eine Erhöhung der Informationsgüte, eine Reduzierung von Eingabe- und Informationsverarbeitungsfehlern sowie eine Beschleunigung der Informationsflüsse innerhalb des Unternehmens. „Die aus der Digitalisierung resultierenden Möglichkeiten, die neuesten Methoden und Werkzeuge speziell für die Anforderungen der Malerbranche nutzbar zu machen, wurden in diesem Projekt eindrucksvoll realisiert“, so die Jury: „Das traditionelle Malerhandwerk benötigt Werkzeuge wie etwa digitale Zeiterfassung, mobile Formulare, elektronische Geschäftsprozesse und optimale Möglichkeiten zur Kommunikation, Information und Dokumentation. Denn die Digitalisierung befördert auch das Handwerk in eine neue Zukunft: Handwerk 4.0. Daraus ergeben sich zugleich neue Möglichkeiten, Malerbetrieben zu weiterer Profitabilität zu verhelfen.“